In Memoriam „Teddy“ - eine Geschichte von Dr. Sigrid Baumgart
Der frühe Tod meines Familienhundes „Teddy“ – aus finanziellen Gründen unbehandelt – wurde zum Wendepunkt meines Lebens.
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Eines Tages sagte unser Vater, er werde etwas Hundegeruch mitbringen …
So kam „Teddy“, der vorher „Prinz“ hieß, 1970 in unsere Familie. Meine vier Geschwister und ich gewannen diesen Wuschelhund sofort lieb, auch wenn er Verhaltensmacken im Umgang mit anderen Hunden aus seinem Vorleben und dem Tierheim mitbrachte und nur an der Leine ausgeführt werden konnte.
Die Jahre vergingen. Wir Geschwister waren inzwischen fast alle ausgezogen, und meine älteste Schwester übernahm den Hund. Er wurde nie geimpft und hat auch nie einen Tierarzt gesehen. Irgendwann bekam „Teddy“ eine heftige Durchfallerkrankung, die nicht behandelt wurde, denn dafür fehlte das Geld.
Wenige Wochen später traf ich „Teddy“ wieder. Ich sehe das Bild noch heute vor mir: wie er – dünn geworden, mit struppigem Fell und erloschenem Blick – als um Jahre gealterter Hund mühsam auf den Rücksitz des Autos kletterte. Kurz darauf starb er.
Ich kann dieses Bild nicht vergessen. Damals, als 17-jährige Schülerin, wurde mir klar: Ich musste Tierärztin werden. Das schwor ich „Teddy“, damit ich nie mehr in diese hilflose und ohnmächtige Situation geraten würde, einem Tier in Not nicht helfen zu können.
Dies war ein starker Antrieb, der mir half, durch die schwierigen Jahre meines Studiums und die wechselhafte Zeit meiner Berufstätigkeit zu kommen, mich mit Unverständnis, schlechter Bezahlung und teilweise sogar Mobbing auseinanderzusetzen.
Mir war in erster Linie immer wichtig, dass dem Tier geholfen wird – auch wenn der Besitzer wenig Geld hatte und es für den Praxisinhaber manchmal nicht den entsprechenden Profit abwarf.
Nun bin ich seit 1,5 Jahren in Rente, kann nicht mehr als praktische Tierärztin arbeiten und habe mein Berufsleben Revue passieren lassen. Noch heute kommen mir die Tränen, wenn ich an „Teddy“ denke. Ich kann es einfach nicht ertragen, wenn Tiere leiden müssen – durch fehlendes Verantwortungsbewusstsein oder durch Gleichgültigkeit.
Meine Aufgabe ist noch nicht beendet. Deshalb bin ich weiterhin aktiv im Sinne des Tierschutzes. Ich wünsche niemandem, aus finanziellen Gründen sein Familienmitglied und Seelenfreund im Stich lassen zu müssen – bei einem Inkasso-Unternehmen zu landen, bis der nächste Notfall eintritt, oder euer geliebtes Tier dem überfüllten Tierheim zu übereignen, ohne jemals etwas über dessen Verbleib zu erfahren. Oder noch schlimmer: das Tier aus Kostengründen einschläfern lassen zu müssen. Das werdet ihr euer Leben lang nicht mehr los.
Bei „Dogtorance“ gibt es ausschließlich engagierte Tierhalter, die aus Erfahrung mit ihrem eigenen Tier die beste Versicherung für euren Vierbeiner individuell angepasst heraussuchen und euch die Optionen genau erklären können. Alle Mitarbeiter arbeiten mit Herzblut und Überzeugung für die Sache.
Deshalb hat „Dogtorance“ meine volle Unterstützung. Sie sind Spezialisten im Bereich der Tierkranken- und OP-Versicherungen. Kein Tierarzt und kein Tierhalter muss sich mehr durch den Paragraphendschungel von Versicherungstexten und Fußnoten quälen – das ist nicht mehr zeitgemäß.
Genauso gibt es Spezialisten im Bereich der Tiermedizin. Die Standards erreichen inzwischen fast das humanmedizinische Niveau – das kostet natürlich auch deutlich mehr.
Deshalb gibt es eigentlich nur die Option, sich per Versicherung für den Fall einer erforderlichen OP, eines Klinikaufenthalts oder aufwendiger Diagnostik sowie chronischer Erkrankungen wie Allergien, Krebs oder Arthrosen finanziell abzusichern. Denn die wirtschaftlichen Bedingungen werden erst einmal nicht besser in Deutschland.
„Dogtorance“ kümmert sich um eine Versicherung, die euch nicht kündigt, wenn ihr Leistungen in Anspruch genommen habt. Sie streben eine lebenslange Versicherung an – egal, welches Alter oder welche Vorerkrankung euer Tier hat.
Es grüßt euch im Sinne von „Teddy“
Dr. Sigrid Baumgart
Tierärztin im Unruhestand


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